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08.03.10
Spieltag im Schatten des Spitzenspiels
Es kommt nicht oft vor, dass die ganze Liga gespannt auf das Spiel der Woche schaut. An diesem Spieltag war das jedoch der Fall. Während alle anderen Teams bereits am Samstag um die Punkte kämpften, war der Sonntag dem Spitzenspiel zwischen den Würzburg Baskets und den Hertener Löwen vorbehalten. Die Löwen mussten den ambitionierten Hausherren denkbar knapp (67:65) den Sieg überlassen. Doch die Löwen fuhren erhobenen Hauptes zurück ins Ruhrgebiet und wollen die Würzburger, die den zweiten Tabellenplatz erobern konnten, ab dem nächsten Wochenende erbarmungslos jagen.
Der Tabellenführer aus Rhöndorf zieht weiter einsame Kreise an der Tabellenspitze. Auch in Speyer gab sich die Mannschaft von Trainer Eric Detlev keine Blöße. Die BIS Baskets konnten dabei lediglich im ersten Viertel mithalten, danach zeigten die Dragons eine gewohnt souveräne Leistung. Auch wenn die Gastgeber nach dem Seitenwechsel etwas stärker wurden, war der verdiente 59:76-Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Die erfolgreichsten Schützen des Tabellenführers waren Fabian Thülig (16/1) und DeUndrae Spraggins (14/2, 7 Reb.). Unter den Brettern domierte Chris Rojik, frischgebackener "Spieler des Monats Januar", mit 13 Rebounds fast nach belieben. Auf Seiten der Gastgeber waren die US-Boys Jon Goode (15/1) und Brendan Campbell (15, 10 Rebounds) die besten Werfer.
Die Steeples bleiben nach dem 81:88-Erfolg in Vechta der Spitzengruppe auf den Versen. Dabei konnten die Ehinger den Erfolg erst im letzten Viertel perfekt machen. Zu Beginn des Schlussviertels lagen die Rastaner noch mit 63:57 vorne. Doch die Süddeutschen konnten noch einen Zahn zulegen und mit einem 18:31 im letzten Viertel den Sieg perfekt machen. Im Team der Ehinger überzeugte vor allem Ruben Spoden, der mit 26 Punkten (2 Dreier) Topscorer der "Steeples" war. Aber auch seine Teamkollegen Stephen Sir (15/2), Josh Wilson (15) und Justin Raffington (13, 9 Reb.) konnten zweistellig punkten. Für die unterlegenen Rastaner konnte Joseph Buck (20, 13 Reb.) die meisten Punkte für sich verbuchen.
Auch die Mannschaft des Nürnberger BC darf man im Aufstiegskampf nicht aus den Augen lassen. Gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf setzten sich die Franken mit 95:86 durch. Die Partie war über einen langen Zeitraum ausgeglichen, erst im Schlussviertel konnte der NBC den Sack zu machen. Dass die Partie so lange offen war, lag vor allem am Stahnsdorfer Jackson Capel (40/10 Dreier, 8 Reb., 5 Steals). Doch mit vereinten Kräften rangen die Süddeutschen die Brandenburger nieder, so dass die Nürnberger weiterhin Kontakt zur Spitzengruppe halten können.
Die Mannschaft des TSV Tröster Breitengüßbach sah beim 73:77 in Lich lange Zeit nicht wie der sichere Sieger aus. Das Kellerkind wehrte sich lange Zeit achtbar, stand am Ende aber mal wieder mit leeren Händen da. Vor allem Peer Wente (21/5, 7 Reb.) und Mychal Green (20/4, 6 Reb.) machten es der Güßbacher Verteidigung lange Zeit schwer. Im Dress der Franken waren Erik Land (18, 7 Reb.), Daniel Schmidt (15/1) und Daniel Leithner (11/1) die besten Werfer.
Die Bayer Giants aus Leverkusen können die Siegesserie der Skyliners stoppen. Am Ende gewinnen die Riesen von Rhein gegen die Korbjäger aus Mainhattan mit 90:84. Nach drei Vierteln sahen die Giants schon wie der sichere Sieger aus, doch die Hessen die ohne Willis Gardner (Beförderung ins BBL-Team) auskommen mussten, starteten in den Schlussminuten eine furiose Aufholjagd, die letztendlich doch nicht mit dem Sieg belohnt wurde. Für die Giants trafen Henry Hunter (23/1, 12 Rebounds), Ben Spöler (19, 5 Reb.), Tom Spöler (13/3) und Farid Sadek (10/1) zweistellig. Bei den Skyliners wussten Fabian Franke (22/2) und Filmore Beck (21/3) zu gefallen.
Großer Jubel auch in Weißenhorn. Mit dem 88:78-Sieg gegen die Herzöge Wolfenbüttel machten die Schwaben den Klassenerhalt frühzeitig perfekt. Nach einer 28:33-Halbzeitführung der Niedersachsen legten die Korbjäger aus Weißenhorn einen Zwischenspurt ein, der am Ende den Sieg und den frühzeitigen Klassenerhalt sicherte. Dabei konnten sich die Gastgeber vor allem auf Cody Töpper verlassen, der mit 27 Punkten Topscorer des Spiels war. Aber auch seine Teamkollegen Calvin Brock (16), Mario Simic (12/2), Florian Möbius (11) und Marco Schlaffke (10/2) erzielten Punkte im zweistelligen Bereich.
Im Nordduell kann sich der SC Rist-Wedel mit 83:72 gegen die SUM Baskets Braunschweig durchsetzen. Die Schleswig-Holsteiner erwischten einen hervorragenden Start. Allerdings kämpften sich die Niedersachsen immer wieder zurück ins Spiel. Am Ende fuhren die Gastgeber, bei denen Stuart Turnbull mit 35 Punkten bester Werfer war, einen souveränen Sieg ein. Neben Turnbull gehörten auch Sidiki Straub (12, 16 Rebounds) und Peter Huber-Saffer (10/1, 14 Reb.) du den Sieggaranten bei die Wedelern.

