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09.03.10
Sieg und Niederlage gegen rheinländische Mannschaften
U14 schlägt Leverkusen
Die U14 der Hertener Löwen hat ihre immer bessere Form der letzten Wochen eindrucksvoll bestätigt. Im Heimspiel gegen Leverkusen gewann die Mannschaft von Dirk Ewald mit 78:73. „Das Spiel war quasi ein Spiegelbild des Spiels gegen Rhöndorf. Wir haben das ganze Spiel über geführt und das Spiel bestimmt. Letztendlich wurde es nur zwei Minuten vor dem Ende beim Stand von 77:73 noch eng“, bilanzierte der Coach.
Dieses Mal haben die Junglöwen die Ruhe bewahrt und das Spiel clever nach Hause gespielt. Am Ende fehlte ein wenig die Kraft, da mit Marvin Ewald, Louis Zander und Fabian Dörnemann drei Spieler ganze 40 Minuten durchgespielt haben. Diese drei waren es auch, die vor allem in der Offense ihr Team im Spiel hielten. Insgesamt war es aber eine tolle Mannschaftsleistung. „Den Grundstein für diesen Sieg haben wir in der zweiten Halbzeit in der Defense gelegt. Wir haben fast jeden Rebound eingesammelt und keine einfachen Punkte zugelassen“, sagt Trainer Ewald.
„Für die Jungs freut mich das sehr. Sie haben die letzten Wochen gut trainiert und gespielt, es fehlte lediglich das Erfolgserlebnis. Dafür wurden wir heute belohnt. Sicherlich auch ausschlaggebend war, dass wir erstmalig fast vollständig antreten konnten“, so der Coach.
Er weiß: „Wenn wir die restlichen Spiele komplett antreten, haben wir gute Chancen, noch einige Siege einzufahren. Ideal war der Sieg für das Selbstbewusstsein, da wir nächsten Samstag in Wulfen spielen müssen. Sicherlich eine schwere, aber durchaus machbare Aufgabe“, schaut er voraus. Danach folgt das Heimspiel gegen Recklinghausen. „Wir würden gerne die nächsten beiden Spiele gewinnen, das Potential hat die Truppe mit Sicherheit“, sagt er.
Es spielten: Arns, Paschke, Bolz (2), Ewald (17), Zander (21), Arndt, Demirbay (8), Wiener, Schubert, Dörnemann (30)
Niederlage nach Krimi in Bonn
Die U12 der Löwen musste die erste Saisonniederlage in Bonn hinnehmen. Mit 80:85 verloren die Junglöwen in der Zwischenrunde zur Westdeutschen Meisterschaft gegen die Baskets aus Bonn.
„Wir haben den Start in Bonn total verschlafen und waren nicht konzentriert genug. Bonn hat uns quasi überlaufen und kam zu leichten Korblegern ohne jeglichen Verteidiger“, fasste Trainer Dirk Ewald später zusammen. Schnell lag sein Team in Bonn mit 14 Punkten zurück.
Trotzdem kämpften sich die kleinen Löwen von Minute zu Minute ran und konnten mit einer 45:40-Führung in die Halbzeit gehen. „Uns haben in Bonn drei wichtige Spieler auf den kleinen Positionen gefehlt. Wir konnten nicht mehr wie gewohnt
rotieren und haben somit zu viel Kraft gelassen“, sagte Ewald, „in solchen Spielen, wo es nur auf Kleinigkeiten ankommt, ist es natürlich schwer, einen hohen Rückstand auszugleichen.“
Trotzdem hielten Tobias Rojahn, Nils Pukropski und David Ewald ihre Mannschaft in der Offense im Spiel. „In der Verteidiung haben wir heute einfach zu lasch gespielt. Bisher haben wir noch nie 85 Punkte kassiert und schon gar nicht 27 Punkte in zwei Vierteln. Bonn hat uns mit unseren eigenen Waffen geschlagen. Immer wieder kamen sie mit Schnellangriffen zu einfachen Punkten. Das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, konnten wir nie umsetzen. Bonn hat uns einfach den Schneid abgekauft und zu Beginn haben wir zu viel Respekt gehabt“, urteilte der Trainer.
Nach einer Vorrunde ohne Herausforderung landeten die Junglöwen in der schwersten Gruppe der Zwischenrunde. „Für die Kinder ist es natürlich schwer, denn in der Vorrunde wurden sie nie gefordert. Bonn dagegen war in einer sehr starken Gruppe und wurde dort nur Dritter. Wir müssen lernen, dass es keine einfachen Spiele mehr gibt. Es wird viel härter verteidigt und alle Mannschaften spielen nahezu auf einem Niveau“, so Ewald. „Nichtsdestotrotz müssen wir bei den nächsten Spielen sofort wach sein und die härtere Gangart aufnehmen und dagegenhalten. Das Potential haben wir allemal, wir müssen es nur zum richtigen Zeitpunkt abrufen“, sagte er.

